Dieses Jahr wird anders – dieses Jahr wird gepflückt!

Die letzten schönen Herbsttage, man dreht eine Runde mit dem Rad, die Sonne ist noch warm und in den Gärten stehen die reifen Obstbäume. Aber warum liegen da Äpfel auf dem Boden? Sind die etwa schon vergammelt?! – Am Fenster steht Frau Müller: Vor Rückenschmerzen hat sie es dieses Jahr schon wieder nicht geschafft ihre Bäume abzuernten. Dabei schmeckte ihr eingelegtes Obst immer allen so gut…
Okay, wahrscheinlich ist es in 58% der Fälle nicht die gebrechliche Frau Müller, sondern Herr Kawlowsky, der erfolgreich eine Medienagentur leitet und sich eigentlich noch nie sonderlich Gedanken über die Bäume in dem Garten seiner neuen Erdgeschosswohnung gemacht hat.

Ob nun Frau Müller oder Herr Kawlowsky – das Problem ist dasselbe: In vielen Fällen werden private Obstbestände nur teilweise oder gar nicht genutzt und viele Gartenbesitzer wissen schlichtweg nicht wohin mit ihrem Obst. Gleichzeitig zeigen Statistiken, dass biologische und regionale Produkte immer beliebter werden. Bei Obst und Gemüse greifen wir mit am häufigsten zu Bioqualität. Zu den Top vier der Beurteilungskriterien beim Kauf von Obst und Gemüse zählen Frische, Aussehen, bio-ökologischer Anbau und Herkunft.

Aber warum greifen wir im Supermarkt zu teurem Bio-Obst während in Nachbars Garten die Äpfel ungenutzt verderben? Und außerdem: engagieren wollte man sich ja eigentlich auch schon lange mal…

Dieses Jahr wird anders!

Wir von Pflück machen dieses ungenutzte Obst nutzbar. Die Idee ist dabei denkbar einfach: Wir bieten Obstbaumbesitzern an ihre Bäume abzuernten indem wir Freiwillige organisieren. Die Obstbaumbesitzer können ein Drittel dieses Obsts behalten, ein Drittel geht an die Helfer und ein Drittel an Pflück. Dieses Drittel spenden wir an soziale Einrichtungen.

Haben wir dein Interesse geweckt und du willst dich engagieren oder hast Obstbäume? Dann meld dich doch mal bei uns!

 

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